Einweihung des Begegnungsraumes der Station 41

Nun ist er endlich da, der Begegnungsraum auf der Station M41 der Augusta-Kranken-Anstalt. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Fördergemeinschaft für Krebserkrankte e.V. war es möglich, diesen ganz besonderen Raum auf der Station M41 einzurichten. In einer Feierstunde wurde er nun seiner offiziellen Bestimmung übergeben. Prof. Dr. Dirk Behringer und sein Team hatten zu dieser kleinen Feier eingeladen.

Und sie kamen alle: Der Vorstand der Fördergemeinschaft, repräsentiert durch das Ehepaar Gerda und Prof. Karl Bremer, Krankenhausseelsorgerin Martina Häseler, Annegret Hintz-Düppe und Margrit Lange von der Pflegedienstleitung, Helga Rosenberg  als Leiterin der Diakoniehilfe am Augusta, Ingeborg Weckheuer vom psychoonkologischen Liaisondienst, Pflegende, Ärzte und natürlich auch Patienten.

Prof. Behringer hieß alle Gäste herzlich willkommen. Gerda Bremer wurde mit einem Blumenstrauß begrüßt und einem Dankeschön für die vielen Jahre liebevoller Unterstützung des Vereins, welcher der Abteilung in vielfältiger Weise nutzt. Seien es die Geburtstagsgeschenke für unsere Patienten, sei es die Vervollständigung unserer Patientenordner, sei es die finanzielle Unterstützung für die Weiterbildung aller unserer Mitarbeiter für palliativmedizinische Aspekte. Und nicht zuletzt für die Einrichtung des Aufenthaltsraumes auf der Station M41, in dem die Feier stattfand. Dieser Raum wurde mit hochwertigen Möbeln ausgestattet.  Monika Thöne vom Vorstand des Fördervereins und Gerda Bremer hatten sie liebevoll und nach vielen Sitzproben ausgesucht. Bilder und ein Servierwagen sorgen für eine Stimmung von Ruhe und Zurückgezogenheit. Dies wird, wie Professor Behringer von vielen Begegnungen während der Visiten zu berichten weiß, von Patienten und Angehörigen gleichermaßen und vielfach genutzt.

Besonders gefreut hat ihn die gemeinsame Initiative von Stationsleitung Claudia Jöhring, Pfarrerin Martina Häseler und der Diakoniehilfe, gemeinsame Patientennachmittage mit Waffelbacken in diesem Raum zu veranstalten. Ein erster Nachmittag fand in der Adventszeit statt und zum Erstaunen der Veranstalter wurden zwei riesige Schüsseln Waffelteig und heiße Kirschen samt und sonders aufgegessen. Auch etliche Kannen Kaffee fanden ihre Abnehmer. „Wir waren anfangs skeptisch“, so Helga Rosenberg, „aber der Zuspruch der Patienten wie auch vieler Angehöriger hat uns begeistert und wir wollen das auf jeden Fall weitermachen.“  Edeltraud Langenbeck, die zwei Mal wöchentlich als „grüne Dame“ die Patienten in der Onkologie besucht, erzählte von ihren Gesprächen auf der Station und bewegte die Anwesenden mit ihren Worten.

Prof. Behringer schloss mit einem großen Dankeschön an alle, die sich in der Abteilungsarbeit in unterschiedlicher Weise einbringen und lud alle zu einem gemütlichen Kaffetrinken ein.

Pfarrerin Häseler berichtete über ihre sehr positiven Erfahrungen in ihrem ersten Jahr an der Augusta und hob besonders das Engagement aller Berufsgruppen in der Abteilung wie auch den intensiven Einsatz der Diakoniehilfe (grüne Damen) hervor. Sie erwähnte die vielen Aktivitäten, die über die genannten hinausgehen: Entspannungskurse, Kunstkurse, Kosmetikkurse. Besonders lobt sie das Vorhaben, dass Alexandra Plewka und Mona Bremgartner, zwei Mitarbeiterinnen der onkologischen Ambulanz, die Koordination der Patientenbetreuung übernehmen und als zentrale Ansprechpersonen fungieren werden. Auch dieses Vorhaben wird vom Förderverein unterstützt. Annegret Hintz-Düppe berichtete kurz über ihre Erfahrungen und die hohe Resonanz der Selbsthilfegruppen, die sie in den Augusta Kliniken koordiniert.

Der Nachmittag klang mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Gebäck aus. Fast jeder in der Runde - ob Arzt, Pflegende/r, Patient oder Angehörige hatten einen Beitrag zu dem eigentlichen Anlass der Feier – dem neuen Aufenthaltsraum – beizusteuern. Das war ein gelungener Nachmittag,

Bei Interesse an Förderung oder Mitarbeit im Förderverein oder im Rahmen der Diakoniehilfe: www.onkologie-klinik.de/foerdergemeinschaft/