Tag der Offenen Tür im Gesundheitszentrum Bochum

Tiefe Einblicke hinter die Kulissen sowie jede Menge Informationen und Aktionen gibt es am Samstag, 2. Oktober, beim Tag der offenen Tür im Gesundheitszentrum Bochum (GeBo), an der Bergstraße 25. Zwischen 10 und 16 Uhr öffnen sie dort nicht nur Bochums dickste und schwerste Tür, sondern auch alle anderen Räume. Besucher können z.B. ins Dialysezentrum oder in die Strahlentherapie schauen und leckere Happen aus der „mobilen Sterneküche“ von Augusta-Chefkoch Ralf Meyer probieren.

Den Betrieb aufgenommen haben sie im Gesundheitszentrum schon längst. Eine offizielle Eröffnung des fast 10.000 Quadratmeter Nutzfläche umfassenden Bauwerks allerdings hatte es bisher noch nicht gegeben. „Deshalb möchten wir nun“, so Dr. med. Dirk Poser als Sprecher der Mediziner, „der Bochumer Bevölkerung und allen Interessierten unser schönes und großes Haus zeigen.“ Alle Praxen und Mieter werden ihre Räume für Gäste öffnen und über ihre Arbeit informieren.

Es gibt Live-Demonstrationen für den Einsatz von Ultraschall bei Schwangeren, Informationen  zur häuslichen Pflege, die wegen der demografischen Entwicklung immer größere Bedeutung gewinnt. Auch zu den Hilfsmitteln, die den Menschen dabei den Alltag erleichtern. Die Westfalen-Apotheke öffnet auch die hinteren Räume und bittet zur Malaktion. Fast ein Dutzend Selbsthilfegruppen sind dabei, um die Besucher über ihre Arbeit zu informieren.

Darüber hinaus warten jede Menge zusätzliche Angebote wie z.B. die kostenlose Messung vieler gesundheitsrelevanter Werte. Experten ermitteln den Augeninnendruck, vermessen die Wirbelsäule in 3D, checken Blutzucker, Blutdruck und vieles mehr. Damit die Blutwerte vorher auch ansteigen können gibt es reichlich Leckereien. Die Spielstraße der Falken sorgt dafür, dass nicht nur die Eltern einen interessanten Tag erleben, sondern auch der Nachwuchs auf seine Kosten kommt. Aber Spielen – dies wird Heilpraktikerin Anja Fries erläutern - ist nicht nur etwas für Kinder, sondern dient in der Therapie auch der Genesung.

Bochums dickste und schwerste Tür, das ist die Tür im Strahlentherapiezentrum des GeBo. „Die ist fast einen Meter dick und wiegt Tonnen“, erläutert Priv.-Doz. Dr. Stefan Könemann, Leiter des Zentrums. „Und sie kann nur mit Motorenkraft bewegt werden.“ Vier Menschen passen locker hintereinander neben diese „Maxi-Tür“.

„Die Ärzte und Therapeuten im GeBo“, so erläutert Augusta-Geschäftsführer Ulrich Froese, „haben durchaus auch die Nähe zu unserem Krankenhaus gesucht.“ Nicht nur das Strahlentherapiezentrum und das Zentrum für Heimdialyse kooperieren deshalb eng mit den Fachabteilungen in der direkt gegenüber liegenden Augusta-Kranken-Anstalt.

Info:

GeBo ist die Abkürzung des Begriffs „Gesundheitszentrum“ – ebenso wie ein germanisches Schriftzeichen. „Gebo“ ist die siebte der 24 Runen. Der Name dieser Rune leitet sich von dem germanischen Wort „Gabe“ ab. Die Form der Rune entspricht einem lateinischen X. „Der Begriff ‚Gabe‘“, sagt Ulrich Froese, „passt hervorragend zu unserem christlichen Engagement.“