Berthold Boenig ist der neue katholische Seelsorger im Augusta

Einen guten Monat Arbeit hat Berthold Boenig in Bochum nun schon hinter sich und dabei eine Menge Menschen kennengelernt. Erst vor kurzem wurde der neue katholische Seelsorger in der Kapelle der Augusta-Kranken-Anstalt auch offiziell in sein Amt eingeführt.

Schon zum 1. August war Boenig von Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck zum Nachfolger von Heinrich Henkst ernannt worden. Seitdem hat sich „der Neue“ bereits in allen Abteilungen, auf allen Stationen des Augusta vorgestellt. Dem Priester war Bochum nicht unbekannt: Direkt nach seiner Weihe arbeitete Boenig von 1990 bis 1994 als Kaplan in Bochum-Harpen und hatte schon damals gute Kontakte zu den Krankenhausseelsorgern der Stadt.

In den vergangenen elf Jahren betreute Boenig in Oberhausen die Menschen in zwei Krankenhäusern. „Ich freue mich nun auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Pflege, Medizin und Seelsorge“, sagt er, „und auf die Zusammenarbeit mit den vielen Ehrenamtlichen in der Ökumenischen Krankenhaushilfe.“

Eine Wohnung hat der Wohnung hat der 48jährige im Stadtparkviertel gefunden, praktisch „im Schatten“ der  Augusta-Kranken-Anstalt.  Von dort ist es auch nicht so weit zum Museum, was den Neu-Bochumer besonders freut. „Mein größtes Hobby ist die moderne, die zeitgenössische Kunst“, sagt er. Die Beschäftigung mit der Kunst sei für ihn ein guter Ausgleich zur Arbeit im Krankenhaus. „Daraus schöpfe ich Kraft, Energie und Ideen.“ Diese Leidenschaft teilt er mit Augusta-Geschäftsführer Ulrich Froese.

Über seine Oberhausener Zeit sagt er: "Es hat mir gut getan, zu erfahren, wie Patienten neuen Lebensmut bekommen, die mit ihrer Krankheit leben müssen“, erinnert er sich an seine bisherige Arbeit. „Es hat mir gut getan zu erleben, wie intensiv Angehörige ihre Kranken begleiten, mit ihnen fühlen, mit ihnen weinen und lachen und sich mit ihnen freuen, wenn sie wieder nach Hause gehen dürfen.“