Fortbildung der Frauenklinik: Dysplasien

Um Erkennung, Behandlung und vor allem Vorbeugung von Krebserkrankungen im weiblichen Genitalbereich geht es  bei einer Veranstaltung der Frauenklinik der Augusta-Kranken-Anstalt am Samstag, 6. März (10 – 13.30 Uhr) in der Aula des Institutsgebäudes an der Bergstraße 26. Experten aus Köln, Saarbrücken und Düsseldorf beleuchten den aktuellen Stand.

„Vorsorge ist eindeutig mehr als nur der Krebsabstrich“, sagt Augusta-Chefärztin Priv.-Doz. Dr. Gabriele Bonatz. „Neues Ziel ist es, für die Frauengesundheit das beste Konzept zu finden, um den Fortbestand der Prävention in der Frauenheilkunde zu gewährleisten.“ Zwar sei  in der Vergangenheit ein deutlicher Rückgang beim Gebärmutterhalskrebs erreicht worden. Seit 2000 sind die Neuerkrankungen allerdings gleichbleibend.

Beim Gebärmutterhalskrebs und dem Vulvakarzinom gibt es eine einzigartige Präventionsmöglichkeit, da der Schutz vor einer Viren-Infektion maßgeblich die Entstehung verhindern kann – beim Zervixkarzinom noch mehr als beim Vulvakarzinom. Hinzu kommt, dass die dem Krebs vorausgehenden Veränderungen im Gewebe schon viele Jahre vor der Entwicklung eines Karzinoms erkannt und erfolgreich behandelt werden können.