Martina Haeseler ist die neue Pfarrerin am Augusta

Die evangelische Seelsorge an der Augusta-Kranken-Anstalt trägt seit Jahresbeginn weibliche Züge: Martina Haeseler tritt die Nachfolge von Hartwig Burgdörfer an, der nach fast 30 Dienstjahren nun seinen Vorruhestand genießt.

Die 47jährige Pfarrerin hat schon lange Weg hinter sich. Sie wurde in Unna geboren, machte in Fröndenberg ihr Abitur, studierte in Münster und Göttingen, kehrte aber für das Vikariat nach Dortmund zurück, wo sie auch aktuell noch mit ihrer Lebenspartnerin wohnt. Haeseler arbeitete unter anderem als Pastorin in der Westfälischen Diakonissenanstalt Sarepta (Bielefeld/Bethel) und zuletzt über zehn Jahre im Klinikum Dortmund-Mitte.

Die „Neue“ bildete sich weiter in Gestalt- und Krankenhausseelsorge, ist geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie und bringt insofern fundierte Kenntnisse psychischer Krankheiten und deren Behandlung mit.

Zur Zeit macht sie eine Weiterbildung in systemischer Therapie und Beratung, Außerdem praktiziert Haeseler seit fast zwei Jahrzehnten christliche und Zen-Meditation, körperzentrierte Achtsamkeitsübungen und Meditativen Tanz. Bereits in Dortmund begleitete sie Patientinnen mit Risikoschwangerschaften und Krebserkrankungen in enger Zusammenarbeit mit Psychoonkologen. Diese Arbeit wird sie am Brustzentrum Augusta fortsetzen können.

„Wir versuchen“, beschreibt Haeseler ihr Privatleben, „möglichst umweltbewusst zu sein. Wenn möglich nutzen wir öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad. Den Urlaub verbringen wir gern naturnah, meist in skandinavischen Ländern.“

Regelmäßige Meditation auf dem Benediktushof in Holzkirchen (bei Würzburg) und in einer Dortmunder Meditationsgruppe gehören für die kulturell und literarisch interessierte Pfarrerin ebenso zur Freizeit wie Walken, Inlineskaten, Kieser-Training  und Tai Chi.