Vitamin-D Mangel verstärkt sich im Winter

Vitamin D-Mangel ist in der deutschen Bevölkerung - besonders bei Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen – sehr verbreitet  Dieser Mangel bleibt nicht ohne Folgen. Da dieses Vitamin für die Einlagerung von Calcium in den Knochen unerlässlich ist, erhöht sich das Risiko für Osteoporose und schlecht heilende Knochenbrüche bei Stürzen. Auch unser Immunsystem ist auf eine ausreichende Vitamin D-Zufuhr angewiesen. Es mehren sich auch die Hinweise, dass Brust- und Darmkrebs sowie Herzinfarkt, Multiple Sklerose und Diabetes Typ 1 durch eine unzureichende Vitamin D-Versorgung begünstigt werden.

Ursache für eine unzureichende Versorgung ist die zu niedrige Zufuhr über unsere Nahrung. Aber auch die Hauptquelle für Vitamin D, die Eigenproduktion in der Haut durch UVB-Strahlung des Sonnenlichts, ist besonders in den Wintermonaten unzureichend. Gerade Kinder und Jugendliche bewegen sich häufig zu wenig im Freien. Bei Senioren verstärkt sich dieses Problem durch die altersbedingte stark reduzierte Kapazität der Vitamin-D-Bildung in der Haut. Untersuchungen in Pflegeeinrichtungen  konnten eine starke Vitaminunterversorgung der Bewohner zeigen.

Ein täglicher 15-minütiger Spaziergang im Freien sowie eine angepasste Ernährung   können  Abhilfe schaffen. Die Lebensmittelquellen für dieses fettlösliche Vitamin in sind zwar gering. Doch schon der Verzehr von wöchentlich zwei Portionen Forelle, Hering, Lachs oder Thunfisch sowie zwei Eiern und gelegentlichem Leberverzehr versorgen den Körper auf schmackhafte Weise mit diesem „Mangelvitamin“. Auch leistet der tägliche Genuss der Calciumlieferanten Milch und Käse einen kleinen Beitrag zur Vitamin-D-Versorgung. Bei den pflanzlichen Lebensmitteln sind nur Champignons und Avocados erwähnenswert.

Die Einnahme von Vitamin D-Präparaten, wie sie bei Säuglingen im 1.Lebensjahr zur Rachitisprophylaxe praktiziert wird, kann bei Personen mit einem erhöhten Bedarf wie Senioren, Schwangeren und Stillenden sinnvoll sein. Diese Supplemente sollten aber nur nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden, da es auch zu einer Überversorgung an Vitamin D, sogar mit Kalkablagerungen in der Niere kommen kann.

Forelle „asiatische Art“

Zutaten für 4 Portionen:

  4                    Forellen (küchenfertig)

50        g          frischer Ingwer

    3                  Knoblauchzehen

    8      EL       Sojasoße

    1     TL        Sambal Oelek

    1      EL       Sesamöl

    1                  rote Paprikaschote

    1                  gelbe Paprikaschote

250      g          Champignons

                       

Zubereitung:

Ingwer schälen und reiben. Knoblauch pressen. Sojasoße, Sambal Olek, Sesamöl mit dem Ingwer und dem Knoblauch mischen. Die Forellen waschen. Jede Forelle auf beiden Seiten mehrmals schräg einschneiden und mit der Sojamarinade in einen Gefrierbeutel geben. Im Kühlschrank 30 Minuten marinieren. Paprika in Streifen und Champignons in Scheiben schneiden und in einer großen Auflaufform verteilen. Die Forellen mit der Marinade auf das Gemüse legen. Im Backofen bei 220 Grad (Umluft 200 Grad) 25 – 30 Minuten backen. Forelle zwischendurch einmal drehen. Dazu kann Basmatireis gereicht werden.