Neues Herzkatheterlabor:
1,5 Mio. Euro für Spitzentechnologie im Kampf gegen den Herzinfarkt

Nicht weniger als 1,5 Mio. Euro haben die Augusta Kliniken investiert, damit Herzuntersuchungen für die Patienten kürzer und weniger belastend sind. „Wir haben jetzt das modernste Herzkatheter-Labor weit und breit“, sagt Dr. Karl Josef Altmaier, Leitender Oberarzt der Kardiologischen Klinik. Auch die Räume wurden für das Labor komplett umgebaut.

„Medizinischer Fortschritt“, so stellt Augusta-Geschäftsführer Ulrich Froese fest, erfordere immer wieder Investitionen in modernste Technologie. „Wir haben nun“, so Chefarzt Prof. Dr. Michael Wehr, „minimale Strahlenbelastung bei maximaler Bildqualität.“ Alle Bilder sind digital, alle wichtigen Informationen werden dem behandelnden Arzt über eine Kombination aus vier Monitoren angezeigt –und bei Bedarf aufgezeichnet. Die unabdingbare Kontrastmittelgabe erfolgt jetzt automatisiert, was die Belastung für den Patienten zusätzlich erheblich minimiert.

„Akute Herzinfarkte“, so Dr. Altmaier, „haben wir schon immer rund um die Uhr behandelt.“ Die Kombination mit Ultraschalldiagnostik direkt im Herzkranzgefäß sowie der Analyse des Blutflusses im akut verengten Gefäß mittels Druckdrahtmessung ermögliche nun eine noch schnellere, aber auch präzisere Diagnostik.  Durch diese apparative Optimierung können Eingriffe wie Ballondilatationen oder Stentimplantation bei chronisch kranken Herzpatienten nun manchmal vermieden werden.

Seit fast 20 Jahren werden im Augusta auch Herzschrittmacher implantiert. Auch diese Eingriffe finden im neuen Herzkatheterlabor statt.  Für komplizierte Herzrhythmusstörungen steht dort ein Diagnoseprogramm zur Verfügung, welches bei therapeutischen Entscheidungen meist sehr hilfreich ist.