Operationstechnische Assistenten (OTA):
Zwei Anwärterinnen zogen für die begehrte Ausbildung nach Bochum

Operationstechnische Assistenten (OTA) sind gesuchte Leute – und deshalb ist der Ausbildungsgang auch so gefragt, dass zwei der Schülerinnen für die Ausbildung sogar aus dem Münsterland nach Bochum gezogen sind.

Am 1. April begrüßte Pflegepädagogin und Fachleitung Annette Hipler 16 neue Auszubildende in der Augusta Akademie Bochum-Linden zum neuen Kurs, der drei Jahre dauern wird.

Die zwischen 17 und 43 Jahren alten Frauen und Männer werden an der Akademie 1.700 theoretische Stunden absolvieren. Parallel gibt es weitere 3.400 praktische Stunden. Die Praxis sammeln die „Auszubildenden“ auf den Stationen, in den Notaufnahmen und Ambulanzen sowie den verschiedenen OP-Abteilungen, Endoskopien und Zentralsterilisationen der Augusta Kliniken in Bochum und des Evangelischen Krankenhauses in Hattingen (EvK).  

Die Kursteilnehmer kommen natürlich aus den Häusern der Evangelischen Stiftung Augusta, aber auch aus Witten, Recklinghausen, vom EvK Herne, aus Moers, Castrop-Rauxel und Dortmund.

Alle erfüllen die Zugangsvoraussetzungen. Sie haben also mindestens die Fachoberschulreife zusammen mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder eine Ausbildung zum Krankenpflegehelfer. Eine alternative Voraussetzung ist auch eine abgeschlossene (landesrechtlich geregelte) Ausbildung von mindestens einjähriger Dauer in der Krankenpflege oder Altenpflegehilfe.

Freuen können sich die Auszubildenden bereits jetzt, denn nach ihrem Abschluss dürften sie schnell eine Festanstellung gefunden haben, weil zur Zeit überall händeringend OTAs gesucht werden. Ihnen werde, so Annette Hipler schon fast der berühmte „rote Teppich“ ausgerollt. „Die zwei noch vakanten Plätze werden wir noch in dieser Woche besetzen.“

Über Ihren Ausbildungsstart (Foto) freuen sich Sabrina Adam, Nicole Bechmann, Alexandra Beyer ,Christopher Borgolte, Vera Braune, Kiraz El-Hajjar, Natasch Falzon, Özdem Güner, René Kohlmeyer, Vanessa Leiendecker, Kemal Okyay, Sabrina Salz, Nihal Sert, Maren Sonau, Britta Tscheliesnigg, Anida Vorban
sowie die Fachleiterin Annette Hipler