Ein toffter Tag ist zu Ende
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ToffTe: Auch Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und
Hattingens Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch -
warfen einen interessierten Blick auf die "Organstraße"

Auf der „Organstraße“ drängten sich die Menschen, die medizinischen Vorträge waren sehr gut besucht – und der Blick in einen Operationssaal lockte viele Menschen: Es war ein umwerfender Erfolg – und Geschäftsführer Ulrich Froese war hoch zufrieden mit dem „ToffTe“ in allen drei Häusern der Evangelischen Stiftung Augusta in Bochum und Hattingen. Tausende interessierter Menschen tummelten sich bei strahlendem Wetter in den beiden Augusta-Kranken-Anstalten und im Evangelischen Krankenhaus Hattingen.

Medizin zum Anfassen, immer mit den Menschen im Mittelpunkt. Das und noch vieles mehr gab es beim Tag der offenen Tür (kurz: ToffTe). Eine große Zahl der 2.500 Stiftungs-Mitarbeiter hatte an diesem Tag die Abteilungs-Türen geöffnet und über 200 Programmpunkte präsentiert.

Highlights im Augusta – das zeigte die „Abstimmung mit den Füßen“, waren unter anderem die zumeist begehbaren Riesen-Organmodelle von Bauchspeicheldrüse, Gebärmutter, Brust, Prostata, Herz, Darm, Niere und Lunge. „Eine Organ-Show dieser Größenordnung“, stellt Geschäftsführer Ulrich Froese fest, „gab es noch nirgendwo.“ In Hattingen waren zusätzlich noch Darm, Wirbelsäule und Gehirn zu sehen.

Viele Tausend Besucher – darunter auch Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und Hattingens Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch - warfen einen Blick in die Organe und waren restlos begeistert, zumal es auch kompetente Erklärungen von anwesenden Ärzten gab, wenn diese denn gewünscht waren.

Es war überall viel los: Besuche im Schlaflabor, Lungentests für Raucher, Führungen durch den OP. Als Höhepunkt durften die Besucher am Trainingsgerät sogar selbst „operieren“ – allerdings nur Gummibärchen.

Die eigene Gesundheit konnte mit vielen Messwerten gecheckt werden. Laborführungen und Vorträge zum „schmerzfreien Krankenhaus“ und anderen Themen waren sehr gefragt. Das Palliativnetz, viele Selbsthilfegruppen und auch ehrenamtliche Helfer der evangelischen Krankenhaushilfe waren anwesend. Eine ganze Reihe von Menschen ließ sich in Bochum von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) typisieren oder im Blutspende-Bus (fast 50!) für die gute Sache „anzapfen“. Ein Riesenerfolg also auch hier.

Kinder konnten sich auf der Spielstraße austoben, in der Radiologie ihr Lieblingsspielzeug röntgen lassen, oder, als besonderes Highlight, mit den Transport-Robotern fahren. Küchenchef Uwe Kentsch versorgte die Besucherscharen mit seinem engagierten Team – und die Fritz Brause-Band mit dem Augusta-Mediziner Dr. Detlef Cramer am Keyboard, sorgte für den gelungenen Ausklang eines erfolgreichen Tages. In Hattingen sorgte nach dem mittäglichen Konzert der Big-Band der Musikschule die BigBlastCompany für den Abschluss.

Die interessanten Kunstführungen unter der Leitung von Karl Otto Meiswinkel waren im Augusta und im Evangelischen Krankenhaus Hattingen ebenfalls äußerst gut besucht. Es gab im Übrigen auch viele Besucher, die sich auch in der Nachbarstadt umschauten: Mit dem Shuttle-Bus, der die drei „ToffTe“-Standorte in Hattingen, Bochum-Linden und Bochum-Mitte verband, war dies ganz einfach möglich.

Dass es in den langen und gebogenen Darm-Modellen „Verstopfungen“ gab, ist in der Tat keine Legende: Wer auf der einen Seite hinein ging, traf in der Mitte plötzlich auf Entgegenkommende. So schnell geht das mit den Verstopfungen…