2.500 Menschen der Stiftung laden Bochum und Hattingen zum Tag der offenen Tür
Über 200 Programmpunkte an einem Tag in drei Krankenhäusern

Medizin zum Anfassen, immer mit den Menschen im Mittelpunkt. Das und noch vieles mehr gibt es am 19. September, 10 bis 18 Uhr, beim Tag der offenen Tür (kurz: ToffTe) in den drei Krankenhäusern der Evangelischen Stiftung Augusta in Bochum und Hattingen. Nicht alle 2.500 Mitarbeiter, aber sehr, sehr viele von ihnen, präsentieren an diesem Tag über 200 Programmpunkte, und die Türen sind offen für interessierte Menschen aus Bochum, Hattingen und Umgebung.

Es ist eine Veranstaltung von enormer Größe – und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Krankenhäuser, die mit der Planung und Durchführung betraut sind, möchten deshalb am liebsten gleich alle Bürger und KollegInnen zum Kommen und Schauen begrüßen.

Highlights im Augusta sind unter anderem die zumeist begehbaren Riesen-Organmodelle von Bauchspeicheldrüse, Gebärmutter, Brust, Prostata, Herz, Darm, Niere und Lunge. „Eine Organ-Show dieser Größenordnung“, stellt Geschäftsführer Ulrich Froese fest, „gab es noch nirgendwo.“ Zumal in Hattingen zusätzlich noch Darm, Wirbelsäule und Gehirn angeboten werden.

Außerdem gibt es u.a. Besuche im Schlaflabor, Lungentests für Raucher, alle 30 Minuten Führungen durch den OP mit jeweils 10 Teilnehmern. Und die Besucher dürfen am Trainingsgerät auch selbst „operieren“.

Die Gäste können ihre Gesundheit mit vielen Messwerten checken und sich in den Fachbereichen beraten lassen. Es gibt eine Laborführung und einen Vortrag zum „schmerzfreien Krankenhaus“. Das Palliativnetz, viele Selbsthilfegruppen und auch ehrenamtliche Helfer der evangelischen Krankenhaushilfe werden anwesend sein. Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) ruft zu einer Typisierungsaktion auf und es gibt die Möglichkeit, Blut zu spenden.

Bei einem eindrucksvollen Event wird den Besuchern die längst wieder moderne Rohrpost erklärt, und es gibt natürlich jede Menge interessante und verständliche Vorträge zu medizinischen Themen z.B. zum „stillen Killer“ Bluthochdruck (Prof. Bokemeyer), zu den Maßnahmen bei einer Pandemie (Prof. Ewig), zur Krebstherapie, zu neuen OP-Methoden oder zur Gebrechlichkeit im Alter (Dr. Hagen). In allen Abteilungen werden auch moderne Untersuchungsmethoden „live“ oder in Filmen gezeigt.

Kinder können sich auf der Spielstraße austoben, in der Radiologie ihr Lieblingsspielzeug röntgen lassen, oder, als besonderes Highlight, mit den Transport-Robotern fahren.

Dass Essen, Trinken und die Unterhaltung nicht zu kurz kommen, dafür sorgen Küchenchef Uwe Kentsch und sein engagiertes Team – und die Fritz Brause-Band, die zum Ende des Tages mit dem Augusta-Mediziner Dr. Detlev Cramer aufspielt.

Zu hoch interessanten Kunstführungen bitten sowohl das Augusta (15 Uhr) als auch das Evangelische Krankenhaus Hattingen (12 Uhr) unter der Leitung von Karl Otto Meiswinkel.

Highlights im Evangelischen Krankenhaus Hattingen und im Ambulanten Zentrum sind unter anderem die zumeist begehbaren Riesen-Organmodelle von Darm, Wirbelsäule und Gehirn.  Außerdem gibt es Besichtigungen im OP-Bereich: Die Besucher dürfen auch in Hattingen selbst „operieren“, ihre Gesundheit mit vielen Messwerten checken und sich in den Fachbereichen beraten lassen. Das Palliativnetz Hattingen, viele Selbsthilfegruppen und viele ehrenamtliche Helfer der evangelischen Krankenhaushilfe werden anwesend sein.
Es gibt natürlich jede Menge interessante und verständliche Vorträge zu medizinischen Themen z.B. zum „schmerzfreien Krankenhaus“ (Dr. Schlosser), zur Komplementärmedizin (Prof. Przuntek), Adipositas-Chirurgie (PD Dr. Waleczek), zur Schwindel-Diagnostik (Dr. Poburski) und eine Demonstration zur gezielten Gesichtsverjüngung (Dr. Schuhmann).
Alle Hattinger Abteilungen zeigen moderne Untersuchungsmethoden „live“ oder in Filmen, und die Gäste können auch einen Blick in die neue Endoskopie-Einheit werfen, Yoga ausprobieren und Massagen gewinnen. Kinder toben sich auf der Spielstraße aus oder schauen bei der Feuerwehr vorbei, die auch eine Fettexplosion demonstrieren wird. Dass Essen, Trinken und die Unterhaltung nicht zu kurz kommen, dafür sorgen Küchenchef Uwe Kentsch und sein engagiertes Team – sowie musikalisch die Big-Band der Musikschule (mittags) und die BigBlastCompany (ab 16 Uhr).

Wer auch in der Nachbarstadt schauen möchte, der nutze den stündlichen Shuttle-Service, der die drei „ToffTe“-Standorte in Hattingen, Bochum-Linden und Bochum-Mitte verbindet.

Das umfangreiche, fast 60 Seiten „dicke“ Programm steht im Internet zum Download bereit unter www.augusta-bochum.de