Ehrenamtliche kooperieren

Mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung sind in Deutschland als Ehrenamtliche bürgerschaftlich aktiv. Schätzungsweise 23 Mio. Menschen investieren ihre Zeit für gesellschaftliche Bereiche wie Hausaufgabenbetreuung, Vereinsarbeit oder karitative Zwecke. Auch in Bochum-Linden existieren eine ganze Reihe von ehrenamtlichen Gruppen, die durch ihre Angebote Menschen in Krisenzeiten unterstützen.
Jetzt wurde erstmals der Versuch unternommen, alle diese Gruppen an einen Tisch zu bringen und eine fachübergreifende Zusammenarbeit zu initiieren. Die Seelsorge der Augusta-Kranken-Anstalt und des St. Josef Hospitals in Bochum-Linden sowie Dr. Olaf Hagen, Chefarzt der Medizinisch-Geriatrischen Klinik des Augusta hatten zu einem ersten Zusammentreffen aller den Häusern nahestehenden Gruppen eingeladen.
Mit am Tisch saßen die Ehrenamtlichengruppe des Seniorenheims am Kesterkamp, die Krankenhausbesuchsdienste von St. Josef und der Geriatrischen Abteilung der Augusta-Kranken-Anstalt in Linden sowie der Gottesdienstbegleitdienst, der Ehrenamtlichengruppe des Rosalie-Adler-Zentrums, die ambulante Hospizgruppe Bochum-Linden, die Gruppe "Offene Ohren", das Trauercafe, die Offene Kirche, die Ehrenamtlichen vom stationären Hospiz St. Hildegard und die Gruppe Berg & Tal des Augusta.
Das Treffen galt dem Austausch von Informationen aus den jeweiligen Einsatzgebieten, dem Kennenlernen und dem Start einer zukünftigen, möglichst effektiven Zusammenarbeit. Die Idee der Veranstaltung hatte sich aus einer Themenwoche der ARD ergeben' Unter dem Motto „Ist doch Ehrensache“ war gezeigt worden, wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren.