Aktuelles Ranking: Augusta Bochum und EvK Hattingen bieten beste Lehre im Ruhrgebiet

Ein Bewertungsportal für die die Lehre in Krankenhäusern stellt schon seit längerem der Fachschaftsrat Medizin der Universität Hamburg zur Verfügung. Unter der Internet-Adresse www.pj-ranking.de können Studenten ihre Ausbildung in Krankenhäusern bewerten und – viel wichtiger – sich frühzeitig umfassend und kompetent darüber informieren, wo sie ihr so wichtiges Praktisches Jahr (PJ) machen wollen.

4871 Bewertungen (Stand 21. Juli) sind auf dieser Seite zusammengetragen – und die beiden Häuser der Evangelischen Stiftung Augusta, nämlich das Evangelische Krankenhaus (EvK) Hattingen (Platz 12) und das Augusta in Bochum (Platz 41) rangieren in den Bewertungen der Jungmediziner vor allen Ruhrgebietskrankenhäusern.  

Dabei wurde das EvK mit der Gesamtnote 1,56 bewertet, das Augusta mit 1,93. Das ist ein sehr gute „Zwei“.  In die Bewertung fließt auch die Stimmung im Haus mit ein. Ein schöner Triumpf für die Häuser der Stiftung, die ja von den Kliniken der Ruhr-Universität handstreichartig ausgemustert wurden, inzwischen aber mit ihrer hohen Kompetenz Lehrkrankenhäuser der Uni Duisburg Essen sind.

„Das Praktische Jahr“, so zitieren die Hamburger einen Artikel in der renommierten Ärztezeitung, „ist einer der wichtigsten Abschnitte in der Ausbildung angehender Mediziner. Umso erstaunlicher ist es, dass sich die Studenten bislang auf das Hörensagen weniger Kommilitonen verlassen mussten, wenn sie sich über die Qualität des PJ an einem Standort erkundigen wollten.“ Das ist nun viel einfacher.

Die Macher der Seite fordern ihre Kommilitonen zum Mitmachen auf, weil  „wenig Lehre und Ausnutzung von PJ-lern in den Krankenhäusern“  die Folge seien, wenn das Praktische Jahre nicht entsprechend bewertet und beurteilt werde.  Das Ranking, so die Hamburger, „schafft Transparenz.“

Manche Universitätskliniken kommen nicht gut weg – und die Ärztezeitung schrieb dazu, dass sich „die Universitätsstandorte mit den schlechtesten Noten werden bemühen müssen, an der praktischen Ausbildung etwas zu ändern.“