Annegret Eickhoff und Mario Kleist gratulieren Geschäftsführer Ulrich Froese.

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ipl.-Kfm. Ulrich Froese: 30 Jahre am Augusta in Bochum

30 Jahre an einem Arbeitsplatz – das klingt aus heutiger Sicht rekordverdächtig. Ulrich Froese, Geschäftsführer der beiden Augusta-Kranken-Anstalten in Bochum sowie des Evangelischen Krankenhauses Hattingen hat diese drei Jahrzehnte gerade „voll“: Am 1. Juli beglückwünschten ihn eine Handvoll leitende Mitarbeiter mit einem Blumenstrauß. Ihn, der schon bei zahllosen Gelegenheiten selbst Blumen sprechen ließ.

Der weit gereiste Kosmopolit, dem seine Mitarbeiter höchste Sachkompetenz attestieren, kam eher zufällig ins Gesundheitswesen. „Ich hatte mich im Augusta eigentlich nur einmal informieren wollen, wie so ein Krankenhaus-Betrieb funktioniert“, erinnert er sich an den Herbst 1978, als er bei Verwaltungsdirektor Emanuel Honcek vorsprach. „Der fragte aber nur, ob ich evangelisch und ein guter Mensch sei“, lacht Froese. „Und schon war ich eingestellt.“

Damit war der frisch gebackene Diplom Volks- und Betriebswirt, der auch Geschichte und Pädagogik studiert hatte, ab 1. Juli 1979 zuständig für das Finanz- und Rechnungswesen. „Bevor ich die Stelle antrat,  war ich noch ein halbes Jahr im Ausland.“ Schon im Juli 1985 wurde der Sohn eines Richters und einer Lehrerin Geschäftsführer im Augusta.

Nach den Glückwünschen zum 30. Augusta-Jahrestag erzählte Froese noch ein bisschen aus alten Zeiten und klopfte im Besprechungzimmer an die Wand, hinter der man vor Jahren den alten, schweren Tresor eingemauert hatte. „Inzwischen“, lachte er, „ist hier schon wieder ein paar Mal renoviert worden.“