Happy New Year

Ein gesundes, erfolgreiches und schönes neues Jahr wünscht
die Öffentlichkeitsarbeit
mit ein paar heiteren Notizen aus 2008 (siehe unten)

«Noch eine Woche warmer Reis und mir wachsen Blätter.»

WAZ-Sportredakteur Peter Müller stellte die Sportsprüche des Jahres 2008 zusammen
und unter diesem Link gibt es weitere Kuriositäten aus 2008 als PDF (aus den Ruhrnachrichten)

Der Schönling des Jahres:
Schalke-Stürmer Kevin Kuranyi. Die Süddeutsche Zeitung schrieb nach seiner Flucht aus der Nationalmannschaft: „Man wusste nie, ob er noch Nutella am Mund hatte, oder ob das schon sein Bart war.”

Der Schwarzhumorist des Jahres:
Paralympics-Teilnehmer Heinrich Popow. „Eine Prothese hat enorme Vorteile”, erklärte der am Unterschenkel amputierte Athlet. „Man hat keine Achillessehnenprobleme und keine Wadenkrämpfe.”

http://www.derwesten.de/nachrichten/view-count.html?globalId=news-100710150Das Sprachgenie des Jahres:
FC-Bayern-Präsident Franz Beckenbauer. Seine weltbürgerlich lokale Weisheit: „Wir Münchner sagen ja: Never change a winning team!”

http://www.derwesten.de/nachrichten/view-count.html?globalId=news-100710150Der Motivator des Jahres:
Aserbaidschans Nationaltrainer Berti Vogts: „Die Russen laufen schneller rückwärts als meine Spieler vorwärts.”

Die Analyse des Jahres – von der australischen Vielseitigkeits-Reiterin Megan Jones nach dem Gewinn der Team-Silbermedaille bei Olympia in Peking:
„Ich bin vorsichtig schnell und defensiv auf Attacke geritten.”

Der Motorradfahrer des Jahres:
Ex-Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. „Meine Frau Corinna würde es lieber sehen, wenn ich auf einem Pferderücken säße”, erzählte er. „Aber ich brauche einfach irgendwas, an dem ich rumschrauben kann. Das ist bei Pferden eher schwierig.”

Der Ignorant des Jahres:
Eintracht Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel. „Für uns war es wichtig zu zeigen, dass wir auswärts in der Lage sind, überall zu punkten”, sagte er nach der 0:1-Niederlage in Hamburg.

Die Schadenfreude des Jahres –
von FC-Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge über den Lokalrivalen aus der Zweiten Liga: „Wissen Sie, wann 1860 München erstmals urkundlich erwähnt wurde? Im Alten Testament. Da stand nämlich: Sie trugen seltsame Gewänder und irrten planlos umher.”

Der Spott des Jahres –
von der spanischen Sporttageszeitung AS: „Angela Merkel feiert die Tore wie jemand, der nicht gewohnt ist, das zu tun – sie ist ja auch Fan von Energie Cottbus.”

Der Pragmatiker des Jahres:
Nationalelf-Kapitän Michael Ballack. „Ich habe keine Rituale”, verriet er, „bloß die Sachen, die man immer gleich macht.”

Das Urteil des Jahres –
erneut von Michael Ballack, der nach der Europameisterschaft meinte: „Der zweite Platz ist doch ein beachtlicher Erfolg, wenn man die Turnierbesetzung bedenkt: Niederlande, Italien, Holland . . .”

Der Glückspilz des Jahres:
Schriftsteller Frank Goosen. Die Erkenntnis des VfL-Bochum-Anhängers: „Glück ist mit die Doofen, und wenn nun mal die Doofen unsere sind, dann ist Glück die bessere Spielanlage.”

Das Missverständnis des Jahres –
ausgelöst durch ZDF-Moderator Rudi Cerne bei Olympia in Peking: „Der Michael Steinbrecher ist da – wir übergeben uns."

«Wir sind hier doch nicht bei den Mönchsbrüdern.» (Bayern-Manager Uli Hoeneß nach dem 1:0-Sieg im Pokalspiel im Januar gegen 1860 München zur Gelb-Roten Karte gegen FCB-Stürmer Luca Toni)

«Alles.» (Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf im März nach der 1:2-Heimpleite gegen den MSV Duisburg auf die Frage nach den größten Schwachpunkten)

«Wir können nicht nach einer TED-Umfrage aufstellen, sonst hätten wir in jedem Länderspiel einen anderen Torwart zwischen den Pfosten.» (Bundestorwarttrainer Andreas Köpke nach dem 4:0 in der Schweiz zur ständigen Diskussion um die deutschen Torhüter und Jens Lehmann)

«Kokosnüsse.» (Fußball-Bundestrainer «Jogi» Löw sagt, was ihn auf die Palme bringt)

«Es ist schön, wenn die Freundinnen mal ins Hotel kommen können und man früher ins Bett gehen kann.» (Nationalspieler Philipp Lahm während der Fußball-EM in Tenero zum Familien-Besuch im Mannschaftshotel)

«Noch eine Woche warmer Reis und mir wachsen Blätter.» (Degenfechterin Imke Duplitzer über das Essen im olympischen Dorf)

«Das war das i-Tüpfelchen auf dem i-Tüpfelchen auf dem i- Tüpfelchen auf dem Sahnehäubchen.» (Vielseitigkeitsreiter Hinrich Romeike zu seinem Olympia-Doppelsieg)

«Essen, schlafen und schwimmen, das ist alles, was ich kann.» (Der achtmalige Schwimm-Olympiasieger Michael Phelps über sich)

«Wenn es hier nach Schweiß stinkt, bin ich das. Das Spiel war so aufregend.» (BVB-Trainer Jürgen Klopp im September zu seinem Schalker Kollegen Fred Rutten auf dem Weg zur Pressekonferenz nach dem 3:3 im Derby

«Wenn wir am Ende vor den Bayern stehen, steigen wir zu 100 Prozent nicht ab.» (Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick nach dem 5:2 in Hannover)

«Ich war sehr aufgeregt und musste vorher zweimal mehr pinkeln als sonst.» (Trainer Hans Meyer zu seinem Comeback bei Borussia Mönchengladbach)

«Stell Dir vor, der zieht wirklich mal richtige Fußball-Schuhe an.» (Bayern-Präsident Franz Beckenbauer über das rosafarbene Schuhwerk von Franck Ribéry und mögliche Leistungssteigerungen)

«Wir sind momentan gefühlter 19.» (Trainer Armin Veh vom VfB Stuttgart drei Tage vor seiner Entlassung im November)

«Das betrifft unseren Sport nicht, weil bei uns nur keusch gelebt wird.» (Österreichs Ski-Star Hermann Maier über das bald vielleicht auf der Dopingliste stehende Potenzmittel Viagra)

«Bis zum 1:0 haben wir gut gespielt. Leider fiel das Tor schon in der 6. Minute.» (Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler zum 2:0-Sieg in Frankfurt)

Wir hoffen, dass alle Mitarbeiter der Evangelischen Stiftung Augusta immer Glück haben -
und keine Kopfschmerzen...