Fortbildung der Frauenklinik
mit Top-Referenten zum Thema Endometriose

Die Endometriose – das ist eine gutartige aber schmerzhafte, chronische Wucherung von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Sie ist eine Herausforderung für Mediziner, weil jährlich in Deutschland etwa 40.000 Frauen neu erkranken, die Symptome aber oft nicht dauerhaft unter Kontrolle gebracht werden können.

Unter der Schirmherrschaft der Stiftung Endometriose-Forschung lädt deshalb die Frauenklinik der Augusta-Kranken-Anstalt Ärzte/innen aus Klinik und Praxis am Samstag, 7. Februar, 10 bis 15 Uhr, zu einer Fortbildung ins Institutsgebäude an der Bergstraße 26 ein.

Die Endometriose wird häufig erst spät diagnostiziert und geht bei den oft noch jungen Frauen einher mit Blutungsstörungen und Unfruchtbarkeit. Zwischen ersten Symptomen und der Diagnose vergehen im Schnitt sechs Jahre und der unerfüllte Kinderwunsch ist für viele der Patientinnen ein sehr großes Problem.

Dank Grundlagenwissenschaft und klinischer Forschung gibt es neue Therapie-Konzepte, die Chefärztin Priv.-Doz. Dr. Gabriele Bonatz mit namhaften Referenten beleuchten möchte, Dabei sind u.a. Prof. Dr. med. phil. Dr. h.c. Andreas Ebert vom Humboldt-Klinikum in Berlin, Prof. Dr. rer. nat. Annegret Starzinski-Powitz von der Uni Frankfurt, Prof. Dr. med. Hans-Rudolf Tinneberg, Direktor der Universitäts-Frauenklinik Giessen und Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Kissler vom Kinderwunschzentrum Düsseldorf.