Im Bild (von links): Dr. Schröder, Dr. Hans-Georg Kirchner , Dr. Wolfgang Becker, Prof. Dr. Andreas Tromm und Dr. Edgar Voigt

Europa-Premiere für innovative Reinigungstechnik
am neu gegründeten Endoskopie-Zentrum Hattingen (EZH)

Die Angst vor möglichen Verunreinigungen in Endoskopen macht manchen Patienten vor einer Untersuchung des Magens oder des Darms zusätzliche Sorgen neben dem unangenehmen Gefühl, einen Eingriff in den eigenen Körper dulden zu müssen. – So wichtig er auch sein mag.
Diese Missempfindungen können Patienten im EvK Hattingen getrost vergessen. Ebenso die Frage, zu welchem Arzt man denn wohl gehen sollte. Mit der Gründung des neuen Endoskopie-Zentrum Hattingen (EZH) haben sich alle niedergelassenen Gastroenterologen in Hattingen im EZH eine gemeinsame Basis geschaffen – und setzen mit einer innovativen Reinigungstechnik europaweit Hygienestandards.
Die “G5” der Firma Getinge reinigt mit Peressigsäure, so erklärt Medizintechniker Rainer Tiemann, und „ist das schnellste und sicherste Gerät seiner Art.“ Lediglich in einem großen Endoskopiezentrum im französischen Lyon und einem englischen Hospital“, sagt Getinge-Regionalvertriebsleiter Wolfgang Radtke, „wird in absehbarer Zeit ein solches Gerät zu finden sein.“ Die „G5“ arbeitet computergestützt und “weiß”, welches Gerät auf welche Weise und wie lange gereinigt werden muss.
„Wir haben uns zusammengeschlossen, um die Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Medizin zu optimieren“, sagt EvK-Chefarzt Prof. Dr. Andreas Tromm. „Es geht uns aber auch um die optimale Ausstattung – und die bestmögliche Nutzung personeller und apparativer Ressourcen“, fügen die gleichberechtigten Kooperationspartner Dr. Wolfgang Becker und  Dr. Hans-Georg Kirchner an. Die EvK-Ärzte Dr. Edgar Voigt und Dr. Andreas Schröder komplettieren das Team des Endoskopie-Zentrums.
500 qm der Ebene 4 wurden für das ebenso neue wie innovative EZH aufwändig umgebaut. Forciert von Prof. Tromm und Geschäftsführer Ulrich Froese wurden sechs modernst ausgestattete Untersuchungsräume für die endoskopischen Untersuchungen realisiert.
Alle Räume des Zentrums sind ausgestattet mit hochwertigsten Videoendoskopen der neuesten Generation, bei denen auch die Zoom-Endoskopie zur Anwendung kommt. An allen Arbeitsplätzen besteht außerdem die Möglichkeit zur kontinuierlichen Überwachung der Herz-Kreislauf- bzw. Atmungsfunktion - und natürlich die Möglichkeit zur Sauerstoffgabe.
Höchste Sicherheitsstandards schafft das Evangelische Krankenhaus nicht nur bei den Untersuchungen und der Hygiene, sondern darüber hinaus auch durch die Einrichtung eines Überwachungsraumes mit sechs Plätzen.