Großes Interesse am Infotag
des Gefäßzentrums Augusta

Riesenandrang gab es bereits morgens in der Aula des Institutsgebäudes – und sehr großes Interesse auch danach in der Ambulanz der Klinik für Gefäßchirurgie. Dr. Beyer und Dr. Longwitz vom Gefäßzentrum der Augusta-Kranken-Anstalt waren äußerst zufrieden mit der Bilanz nach dem Info-Tag im Rahmen des 4. Deutschen Gefäßtages, am Samstag,. 18. Oktober.

Dass die Aula schon bei den Vorträgen sehr gut gefüllt war, freute die Veranstalter besonders. Chefarzt Dr. Jochen Beyer und Dr. Detlef Longwitz, der leitende Arzt des Angioradiologischen Institutes, standen schon am späten Vormittag Rede und Antwort: Es gab nach den Vorträgen jede Menge Fragen, die geduldig und allgemeinverständlich beantwortet wurden.

Dr. Beyer, der in seiner Freizeit ein begeisterter Hobbytaucher ist, begeisterte die Zuhörer bei seinem Vortrag zum Aorten-Aneurysma mit Unterwasserbildern und Hai-Aufnahmen: Er zeigte eine balue Lagune und fragte, ob denn jemand mit ihm schwimmen gehen wolle. Das wurde durchaus bejaht – bis Dr. Beyer auch Bilder mit Haien zeigte.

Er wollte damit verdeutlichen, dass nicht alles so gefährlich ist, wie es zunächst scheint. Er selbst findet Haie großartig und keineswegs so gefährlich wie es diesen großen Tieren angedichtet wird. Für das Aneurysma gilt Analoges: Nicht jedes ist hochgefährlich – und mit einigen Formen dieser Erkrankung kann man durchaus noch „Schwimmen gehen“ oder (moderat) Sport treiben.

Die Menschen haben eben, und dies war auch in der Ankündigung dieser Veranstaltung gesagt worden, „eine großen Aufklärungsbedarf.“ Und dies gilt nicht nur für Aneurysmen, sondern auch Verengung der Halsschlagader, die arterielle Verschlusskrankheit, aber auch für Krampfadern.

Es gibt, so Dr. Jochen Beyer und Dr. Detlef Longwitz massive Risiken, denn jeder Dritte über 40jährige z.B. hat „verkalkte“ Gefäße. Es sei wichtig, Gefäßkrankheiten vorzubeugen, sie früh zu erkennen und gezielt zu behandeln.