OP-technische „Auszubildende“
aus Bochum, Herne und Hattingen starten an der Augusta Akademie

Die „13“ soll die Glückszahl werden für ebensoviele junge Damen und Herren aus Bochum, Herne und Hattingen, die gerade ihre dreijährige Ausbildung zum Operationstechnischen Assistentin in der Augusta Akademie begannen

Die 13 Auszubildenden sind zwischen 18 und 38 Jahre alt. Für die Hälfte von ihnen ist es die erste Ausbildung. Theoretischen und praktischen Unterricht gibt es in der Augusta-Kranken-Anstalt an der Bergstraße. Die praktische Ausbildung steht auf breiten Füßen und erfolgt in enger Kooperation in verschiedenen Operationsabteilungen des Evangelischen Krankenhauses Hattingen (3 Azubis), der Evangelischen Krankenhäusern in Herne (3) Castrop-Rauxel (2) und des Augusta (5). Dort gibt es auch praktische Einsätze auf chirurgischen Stationen, in Ambulanz und Notaufnahme, in der Endoskopie und der Zentralsterilisation.

„Die Ausbildung“, so erläutern Augusta Pflegedienstleitung Annegret Hintz-Düppe und Akademie-Leiter Dipl.-Psych. Uwe Machleit, „umfasst mindestens 1.600 Stunden Theorie sowie mindestens 3.000 Stunden Praxis und erfolgt auf der Grundlage der Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft.“

Die Augusta Akademie als Trägerin der Ausbildung ist eine Einrichtung der Evangelischen Stiftung Augusta, die Krankenhäuser, ambulante, stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Praxiszentren sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen unterhält.

Alle Bewerber haben die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, verfügen über einen Schulabschluss, teilweise zusammen mit einer schon erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung von mindestens zwei Jahren oder die Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer zu arbeiten bzw. eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung von mindestens einjähriger Dauer in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe.

Bei Nachweis einer vorhergehenden Tätigkeit von mindestens sechs Monaten im Operationsdienst bzw. operativen Bereich kann die Ausbildung auf Antrag um 12 bzw. 6 Monate verkürzt werden.

Die Ausbildung, die nach den Empfehlungen der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft vom 19.09.2007 erfolgt,  endet mit einer schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung. Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung darf das Erlernte in Krankenhäusern, Operationssälen, Ambulanzen und Notaufnahmen und  in der Zentralsterilisation umgesetzt werden.