"Wiener Blut" im Senioren-Heim

Jede Menge "Bravo"-Rufe hallten durch den Saal im Seniorenheim am Kesterkamp in Linden beim Stadtteilkonzert des Unterhaltungsorchesters der Bochumer Symphoniker. Die Profi-Musiker waren angerückt, um die Anwesenden bei diesem Anlass mit Wiener Kaffeehaus-Musik zu verzaubern. Ein Vorhaben, das vortrefflich - und von Beginn an - gelang.

"Wiener Blut" floss nicht tatsächlich - aber der Schwall der Töne von Johann Strauß (Sohn) ergoss sich in die Ohren und die Herzen der Menschen, die diese seltene Gelegenheit beim Schopfe gefasst hatten. Als "Starter" hatte das 16köpfige Profi-Ensemble den Marsch "Wien bleibt Wien" von Johann Schrammel" intoniert. Dies sehr zur Freude der Gäste. Es folgten unter anderem Schuberts Ständchen, "Plaisier d'amour" und viele andere musikalische Kostbarkeiten, für die es jeweils viel Applaus gab.

Der Eintritt war wie immer frei. Spenden wurden auch diesmal gern angenommen - aber immer nur für karitative Zwecke. Diesmal ging es den Musikern darum, für Spielplätze zu sammeln.

Zu ihren Stadtteilkonzerten laden die Bochumer Symphoniker regelmäßig ein: In unterschiedlichen Besetzungen, vom Solo bis zum Kammerorchester, und mit überraschenden und vielfältigen Programmen, unter anderem Werke von Rossini, Bach, Schumann, Mozart und anderen, besuchten die Orchestermusiker diesmal die Bochumer Stadtteile.