Mit Kooperation die Ausbildung optimieren

Die Pflege attraktiver machen, die Ausbildung optimieren. Das sind die Kernziele, die erreicht werden sollen durch eine Kooperation zwischen der Evangelischen Fachhochschule (EFH) Bochum und der Evangelischen Stiftung Augusta als Träger von Krankenhäusern, Pflegediensten, Ausbildungsbetrieben im Pflegebereich und der Augusta Akademie.

Augusta-Geschäftsführer Ulrich Froese und EFH-Prorektor Prof. Dr. Sigurd Hebenstreit unterzeichneten gerade den Kooperationsvertrag am Rande einer Fortbildungsveranstaltung für Pflegende im Seniorenheim des Augusta am Kesterkamp in Linden.

„Es geht uns darum“, so Pflegedirektorin Annegret Hintz-Düppe, „die Entwicklung der Pflege in Wissenschaft und Praxis zu fördern.“ Dies sei hervorragend möglich durch die Zusammenarbeit des Fachbereichs Pflege an der Fachhochschule und der Augusta Akademie.

„Die Entwicklung, Implementierung, Realisierung und Evaluation gemeinsamer Projekte“, ergänzt Akademie-Leiter Dipl.-Psych. Uwe Machleit,  bringe Vorteile insbesondere in der Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Es geht also um gegenseitige Hilfe, um die fachliche Begleitung von Studierenden, die beispielsweise Praktika in den Häusern der Stiftung oder auch in der Akademie machen können. Schüler der Akademie können im Gegenzug die Bücherei der Fachhochschule nutzen.

Ansprechpartner für das Kooperationsprojekt ist bei der Augusta Akademie Uwe Machleit, bei der Ev. Fachhochschule ist es Prof. Dr. Ursula Henke, die an der EFH für den Bachelor-Studiengang Pflege verantwortlich ist. Man wolle auch schauen, sagt Machleit, ob man nicht die dreijährige Pflegeausbildung und den anschließenden Studiengang so vernetzen könne, dass „das Ganze statt sechs nur vier Jahre dauert.“