Fast 60 "Augustaner" besuchten die Nachbarn in der Synagoge

Beinahe 70 Anmeldungen hatte es gegeben für den Besuch "bei den Nachbarn", in der neuen Bochumer Synagoge. Es waren dann allerdings nicht ganz so viele Besucher aus den Krankenhäusern der Stiftung, die viel wissenswerte Dinge über die Gemeinde und das neue Haus hörten. Zur Führung durch das Haus hatte sich eine kleinere Gruppe der Ruhr-Universität zu den "Gesundheitsdienstleistern" von der Bergstraße gesellt.
In der (noch provisorischen Rotunde) im Foyer des Gemeindeszentrums sind interessante Exponate aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde zu sehen, die von der Stiftung der Sparkasse zur Verfügung gestellt wurden.
In der Synagoge selbst trugen die Männer, die keine Mütze mitgebracht hatten, eine provisorische Kippa. Damen und Herren waren gleichermaßen fasziniert von den Ausführungen - und von der Wand, in der die aus Dreiecksfenstern stilisierten Davidsterne ein eindrucksvolles Bild abgeben. Diese Fenster verleihen der Wand bei Sonnenlicht eine ungeheuere Strahlkraft.

Der Chronist blieb - dies als Anmerkung - blieb nicht bis zum Ende, weil er nun schon zum fünften Mal in den großartigen neuen Räumlichkeiten zu Gast war. Aber er kann mit Enthusiasmus bestätigen, welch großartige Wirkung diese kleinen Fenster in ihrer Gesamtheit haben.