„Pflegen bis 67 – ist das möglich?“

„Pflegen bis 67 – ist das möglich?“ fragen die Veranstalter der Klinikgruppe „Mensch+Medizin“ bei ihrem 4. Pflegesymposium. Über 100 leitende Pflegefachkräfte aus der Bochumer Augusta-Kranken-Anstalt und den Evangelischen Krankenhäusern in Hattingen, Herne und Castrop-Rauxel diskutieren am 13. November, ab 10 Uhr, im großen Saal des Seniorenheims am Kesterkamp, über die vielen Facetten des Themas, das übrigens in gleicher Weise auch Dachdecker und andere körperlich stark geforderte Handwerker betrifft.

 Rentenreform und allgemeine demographische Entwicklung bringen die wichtige Frage, ob dies körperlich überhaupt leistbar ist,  gleichermaßen ins Bewusstsein der aktiv Pflegenden wie der Pflegebedürftigen – aber auch der Personalverantwortlichen in diesem großen Bereich.

Das Augusta-Seniorenheim am Kesterkamp in Bochum-Linden ist ganz sicher ein Treffpunkt mit symbolischer Strahlkraft. Es geht um Vortragsthemen wie „altersgerechte Gestaltung der Pflege“, um „lebenslanges Lernen“, „…damit das Wissen nicht in Rente geht“ - und um möglichen Fachkräftemangel in der Bochumer Klinik- und Pflegelandschaft.  Ein besonderer Aspekt gilt auch dem Projekt Bochum 2015, das Ulrike Schierhold, die stellvertretende Projektleiterin, den Teilnehmern präsentieren wird.

Annegret Hintz-Düppe, Pflegedirektorin der Evangelischen Stiftung Augusta und ihre Herner Kollegin Brigitte Geisler bitten den Innovationsforscher Dr. Frank Striewe ebenso aufs Podium wie Dr. Joachim Bischoff von der Arbeitsgruppe „Altersgerechte Beschäftigung“ und Heidemarie Rotschopf vom Krankenhausverband.