Hans Kattenstein feiert äußerst seltenes Dienstjubiläum:
„50-jähriges“ am Evangelischen Krankenhaus Hattingen

Über 43 Dienstjahre am Evangelischen Krankenhaus hatte Hans Kattenstein  schon „auf dem Buckel“, als er am 1. Juli 2001 seine Altersrente für Schwerbehinderte antrat. Das war der Hattinger Frohnatur allerdings längst nicht genug. Während noch heiß über die Verlängerung der Lebensarbeitszeit diskutiert wurde, hatte er sie längst praktiziert: Am EvK feiert er am 1. April – und das dürfte auch bundesweit äußerst selten, wenn nicht einmalig sein – sein 50jähriges Dienstjubiläum.

Kolleginnen und Kollegen sowie das Krankenhaus laden zu Ehren des Jubilars zu einer kleinen Feierstunde ein, die am 1. April, von 11 bis 13 Uhr, in den Räumen der Verwaltung stattfinden wird.
Hans Kattenstein wurde am 7 Mai 1941 in Niederstüter geboren. Nach zwei Jahren an der Handelsschule in Wuppertal wurde Kattenstein zum Verwaltungsangestellten ausgebildet. Seit dem 1. April 1958 arbeitet er in dieser Funktion am EvK und ist dabei überwiegend im Bereich Buchhaltung tätig. Seit 1969 ist er mit seiner Ursel verheiratet, hat zwei Kinder und ein Enkelkind, die sich allesamt über das seltene Jubiläum freuen. 1973 legte er bei der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld noch eine spezielle Prüfung für den kirchlichen Verwaltungsdienst ab.

Die Altersrente für Schwerbehinderte – auch seine eigene - ist für den engagierten Jubilar nie ein ernsthaftes Thema gewesen. „Er hat, natürlich mit unserer Billigung“, lacht Personalchef Eckhard Tetzlaff, „dann einfach weitergemacht. Bis zum heutigen Tage.“
Diese „nahtlose“ Fortführung von Kattensteins EvK-Laufbahn ergab sich natürlich nicht von ungefähr. „Er kennt sich in allen Bereichen unseres Krankenhauses einfach hervorragend aus“, erklärt Tetzlaff, „ist kompetent, stets freundlich, dabei unkompliziert und immer gut drauf.“ Das liegt daran, dass Kattenstein eben sehr gern am EvK arbeitet.
Privat engagiert sich der Jubilar beim SC Oberstüter als Kassenwart und „Mädchen für alles“. Freitags abends allerdings denkt Kattenstein regelmäßig nicht an „sein“ Evangelisches Krankenhaus. Da drischt er immer mit Freunden einen deftigen Skat im Lokal „Zum Scharfen Eck“ (jetzt Brokemper).