Christa Blümer ist Patientenfürsprecherin

Ob es ein schweres Amt sein wird, kann die Hattingerin Christa Blümer jetzt noch nicht sagen, weil sie erst am 1. März Patientenfürsprecherin geworden ist. Mario Kleist, der Kaufmännische Leiter des Evangelischen Krankenhauses Hattingen geht davon aus, dass Frau Blümer nicht allzu oft tätig werden muss. „Unsere Patienten äußern sich in der Regel sehr zufrieden mit unserer Arbeit.“

Keiner wünscht ihn sich, aber oft ist der Aufenthalt im Krankenhaus unvermeidlich. Mit ihren Ängsten und Sorgen werden die Patienten im EvK nicht allein gelassen, sondern können sicher sein, dass Ärzte und Pflegepersonal das Bestmögliche für die ihnen anvertrauten Menschen tun werden.

Trotzdem kann es vorkommen, dass Patienten und Patientinnen nicht  zufrieden sind oder etwas zu bemängeln haben. In einem solchen Fall können sie sich an die Patientenfürsprecherin Christa Blümer wenden.  Es handelt sich zwar um ein Ehrenamt, aber Patientenfürsprecher sind völlig unabhängig und vertreten die Interessen von Patientinnen und Patienten gegenüber dem Krankenhaus. Auch Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind übrigens bei der 61jährigen Hattingerin, die Geschichte und Deutsch studierte, in besten Händen.

Christa Blümer, Ehefrau und Mutter von zwei erwachsenen Kindern, ist seit über fünf Jahren mit dem EvK verbunden, arbeitet  ehrenamtlich auch als Patientenbegleiterin in der der Ökumenischen Krankenhaushilfe und ist darüber hinaus auch stellvertretende Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees im EvK. Durch ihre Arbeit ist sie vertraut mit den großen und kleinen Sorgen der Menschen, welche im Klinikalltag vorkommen können.

Alle Anliegen können der Patientenfürsprecherin persönlich – und natürlich immer vertraulich - in einer regelmäßigen Sprechstunde (Donnerstag, 14 bis 15 Uhr), aber auch schriftlich vorgetragen werden. Für schriftliche Mitteilungen an Frau Blümer gibt es einen Patientenbriefkasten in der Eingangshalle des Krankenhauses.

„Wir hoffen dass, wir durch die Tätigkeit der neuen Patientenfürsprecherin auch Anregungen bekommen, unsere Arbeit im Sinne aller Beteiligten zu verbessern“, sagt Kleist, „und dass an dieser Stelle die Bemühungen der  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ein Lob finden.“