Zunahme der Patientenzahlen
erforderte zusätzliche Station

Eine zusätzliche Station mit 20 Betten hat das Evangelische Krankenhaus am 1. März auf der Ebene 3 in Betrieb genommen.
„Diese deutliche Ausweitung der Betten-Kapazität“, freut sich Dipl.-Kaufmann Mario Kleist, der kaufmännische Leiter des EvK, „war erfreulicherweise notwendig.“ In den ersten beiden Monaten des Jahres habe die Zahl der Patienten deutlich zugenommen.

Dadurch war eine Überbelegung mancher Zimmer in den ersten Tagen des Jahres 2008 unvermeidbar gewesen, was zu diesem Zeitpunkt natürlich weder im Sinne der Patienten noch im Sinne der Mitarbeiter gewesen sei.
Diese Phase der Enge ist mit Eröffnung der neuen Station nun glücklicherweise Vergangenheit. Auf der neuen Station werden vorwiegend orthopädische Patienten betreut. Die „3“ ist damit Schwerpunktstation für multimodale Schmerztherapie und den Bereich Wirbelsäulenerkrankungen.
Der Begriff „multimodale Schmerztherapie“ besagt, dass gleichzeitig verschiedene Behandlungsansätze aus unterschiedlichen Fächern und Disziplinen eingesetzt werden. Dabei werden medikamentöse und physikalische Therapien, psychologische Verfahren sowie invasive Techniken und Stimulationsverfahren präzise aufeinander abgestimmt. 

Chronische Schmerzen schränken das Leben der Betroffenen stark ein. Deshalb ist die individuelle Schmerztherapie, die am EvK angeboten wird, enorm wichtig, damit die Menschen wieder aktiv am Leben teilnehmen können.