Hilfe und Freude für sich und andere durch ehrenamtliche Arbeit

Freude bringen und dabei selbst Freude haben. Sinnvolles tun – und dabei den Sinn auch selbst sehen und erfahren. Nicht wenige Menschen wünschen sich eine solche Aufgabe, wie sie in der Augusta-Kranken-Anstalt auf sie wartet: Vom Besuchsdienst bis zum Krankenhausfunk, von der Patientenbücherei bis zum Lotsendienst.

„Dies sind ehrenamtliche Aufgaben“, sagt Krankenhausseelsorger Hartwig Burgdörfer, „die vielen Menschen Hilfe und Freude bringen können, die sich dazu entschließen, ein wenig von einer freien Zeit für ihre Mitmenschen zu erübrigen.“

Nicht nur nach der Urlaubszeit, sondern z.B. auch beim Übergang in den Ruhestand, wenn Kinder das Haus verlassen (oder, oder, oder...), überlegen viele Menschen, eine neue Aufgabe zu übernehmen, die Sinn macht und vielen Menschen Freude schenkt.

In der Augusta-Kranken-Anstalt sind bereits eine ganze Reihe von Menschen ehrenamtlich tätig, indem sie ihren Mitmenschen etwas Zeit schenken. In ihre unterschiedlichen Tätigkeiten werden sie durch erfahrene ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen eingeführt, treffen sich zu Erfahrungsaustausch, Planungen und Fortbildungen innerhalb eines gewachsenen Mitarbeiterkreises.

Weil immer wieder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausscheiden, freut man sich im Augusta immer auf „die Neuen“, die sehr verschiedene Tätigkeiten übernehmen können: Vom Krankenhausfunk, über die Patientenbücherei bis zum Besuchs- und Lotsendienst. Sitzwachen und Kommunionausteilung sind möglich – aber auch neue Ideen finden Platz. Es gibt zwar bereits russischsprachige Besucher für Patientinnen und Patienten – aber es fehlen noch Türkisch sprechende Ehrenamtliche.

Wer sich über die vielfältigen ehrenamtlichen Aufgaben in der Augusta-Kranken-Anstalt unverbindlich informieren möchte, hat dazu Gelegenheit bei einer Informationsveranstaltung am 21. August um 16 Uhr in der Personalcafeteria rechts neben dem Haupteingang.

Bei dieser Veranstaltung werden die verschiedenen Tätigkeitsbereiche vorgestellt und die Bedingungen (Zeitbedarf, Kostenerstattung, Versicherung usw.) erläutert. Kaffee und Kuchen versüßen den Einstieg – und es gibt Gelegenheit, offen gebliebene Fragen in persönlichen Gesprächen zu klären. „Bei Interesse kann man auch gleich einen Termin vereinbaren“, sagt Bärbel Wigge, die Leiterin der Krankenhaushilfe, „um einen Arbeitsbereich in der Praxis zu kennen zu lernen.“