Wenn Beinbewegungen den Schlaf rauben
Info-Abend mit über 150 Interessierten

Es gibt sie, die Menschen, die auch nachts rastlos sind. Ingeborg Baumermann von der RLS-Selbsthilfegruppe Bochum (RLS - Restless Legs Syndrom) weiß ein Lied davon zu singen, wie nächtliche Beinbewegungen den Menschen ihren Schlaf rauben.

In der Vortragsreihe Schlafmedizin am Thoraxzentrum Ruhrgebiet hatten Chefarzt Prof. Dr. Santiago Ewig und Dr. med. Martina Neddermann als Oberärztin des Augusta-Schlaflabors am Donnerstag, 28.02.2008, um 19  Uhr, in die Aula des Institutsgebäudes der Augusta-Kranken-Anstalt an der Bergstr. 26 eingeladen – und nicht weniger als 150 Menschen waren gekommen, um sich über dieses Thema zu informieren. Teils als Betroffene, teils auch als Begleiter.

.„Rastlos in Bochum. - Wenn Beinbewegungen den Schlaf rauben“, oder: „Läufst Du noch oder schläfst du schon?“ war das Thema des Abends. Als Referenten zeigten an diesem Abend die Neurologen Dr. med. Ute Kauermann und Jan Breitkreuz den interessierten Gästen in der Aula Linderungsmöglichkeiten auf.

Nach dem Schlusswort von Ingeborg Baumermann gab es die Möglichkeit zur Diskussion mit Professor Ewig, Dr. Neddermann und den Referenten. Diese Gelegenheit wurde von den vielen Anwesenden, von denen viele mangels Stühlen stehen mussten, nur allzu gern genutzt.

Zusatz-Info: „Es handelt sich bei RLS um eine häufige, chronisch neurologische Erkrankung“, schreibt die Schweizer Selbsthilfeorganisation auf ihrer Homepage, „charakterisiert durch schwer zu beschreibende, unangenehme Sensationen in den Beinen …. Die Beschwerden machen sich vorwiegend  … beim ruhigen Sitzen oder im Bett liegend bemerkbar und zwingen den Patienten wieder aufzustehen und herumzugehen, in schweren Fällen fast die ganze Nacht.“