1. Krebstag war ein großer Erfolg

Sehr gut besetzt waren die Stuhlreihen beim 1. Hattinger Krebstag im Evangelischen Gemeindezentrum an der Augustastraße. Dr. Rainer Poburski, Ärztlicher Direktor des Evangelischen Krankenhauses Hattingen (EvK) begrüßte die Menschen, die trotz strahlenden Wetters den Weg ins Gemeindezentrum gefunden hatten, um sich über das Thema Krebs zu informieren.
Auch Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch sprach ein Grußwort. Sie freue sich, dass nun das EvK eine solche Veranstaltung anbiete. Gesundheit sei schließlich in dieser Stadt ein großes Thema.
Den Reigen der Vorträge eröffnete Ernährungsberaterin Roschkowski vom EvK. Das Thema war – natürlich – „gesunde Ernährung“. Es folgten Kurzdarstellungen, die sich um die verschiedenen möglichen Krebserkrankungen rankten.
Dass auch das Thema Brustkrebs angepackt wurde, versteht sich von selbst, denn im EvK gibt es ja, mit Dr. Thomas Schröder als Ansprechpartner, eine sehr gute und aktive gynäkologische Belegabteilung. Die Plastische Chirurgie kam hier – mit der Wiederherstellung von Form und Funktion der Brust – nicht zu kurz. Dr. Karl Schuhmann, Chefarzt Ästhetische und Plastische Chirurgie, sprach zu diesem Thema

Zur Entstehung von Darmkrebs und den Möglichkeiten der Früherkennung sprach Prof. Dr. Andreas Tromm, der Chefarzt Innere Medizin – und zur Diagnostik in Bildern referierte Dr. Rolf Müller von der Radiologische Praxis am EVK. Privat-Dozent Dr. Helfried Waleczek, Chefarzt Chirurgie, und sein Kollege Dr. Gerhard Schlosser, Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin erläuterten danach all das, was rund um die Operation herum passiert

Nach der Pause ging es dann chronologisch weiter: Nach der Operation geht es um Strahlentherapie. Dieses Thema hatte -  am Beispiel Enddarmkrebs - Dr. Metzler von der Hattinger Praxis für Strahlentherapie besetzt. Es folgte der Vortrag von Professor Dr. Andreas Tromm, dem Chefarzt Innere Medizin am EVK Hattingen. „Ist Chemotherapie immer schlimm?“ lautete die Frage im Titel des Vortrages, die der Chef-Internist allerdings durchaus positiv beantwortete.

Bei bestimmten Krebsarten gibt es auch äußere Schädigungen. Zu den modernen ästhetischen Möglichkeiten bei der der Nachsorge im Gesicht sprach an diesem Nachmittag die Chefärztin der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG), Dr. Jihan Mohasseb, die seit einem Jahr diese erfolgreiche Abteilung des EVK Hattingen leitet.

Im Anschluss an die Vorträge gab es für die Besucher reichlich Gelegenheit, sich mit ihren Fragen an die Chefärzte zu wenden. Eine Möglichkeit, die nur allzu gern genutzt wurde.