1. Krebstag will Angst nehmen

Eine Premiere feiert das Evangelische Krankenhaus am Freitag, 15. Februar, ab 15 Uhr. Dann präsentieren sieben Abteilungen EvK im Evangelischen Gemeindezentrum den „1. Hattinger Krebstag" für Patienten und Interessierte.

Angst nehmen und Mut machen sei das Ziel der Veranstaltung. Denn das Ärzte-Team informiert  aus erster Hand über Fakten und Trends zur Vorsorge und Behandlung speziell zu Darm- und Brustkrebs. Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch leitet den Krebstag mit einem Grußwort ein. Welche Möglichkeiten der Vorsorge gibt es? Wohin wende ich mich als Betroffener oder Angehöriger? Diese und weitere spannende Fragen beantworten sieben ärztliche Leiter aus der Inneren Medizin, Chirurgie und anderen Fachabteilungen des EvK

Die Chefärzte des EvK vermitteln zusammen mit niedergelassenen Fachärzten aus Hattingen anschaulich und verständlich verschiedene Methoden der Vorsorge, Behandlung und Nachsorge bei Krebs. „Alle Menschen sind in Hattingen als Patienten sehr gut aufgehoben", sagt Professor Dr. med. Andreas Tromm, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am EvK. Im Anschluss an ihre Beiträge stehen alle Teilnehmer auch noch für persönliche Fragen der Gäste zur Verfügung.

Professor Tromm und seine Kollegen sind von dem Konzept überzeugt: Durch den Austausch erfahren Patienten unmittelbar, an wen sie sich in unserer Stadt wenden können. „Krebs kann jeden treffen", weiß auch Privatdozent Dr. Helfried Waleczek, Chefarzt der Chirurgie am EvK. Jedes Jahr erkranken 420.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs, bis 2030 werde diese Zahl um 50 Prozent ansteigen, so die Deutsche Krebshilfe. Darmkrebs gehört bei Männern wie Frauen zu den häufigsten Erkrankungen, Brustkrebs ist die häufigste Todesursache bei Frauen in Deutschland.