Interesse am Ehrenamt "hat uns den Socken gehauen"

„Regelrecht aus den Socken gehauen“, so bilanziert Krankenhaus-Seelsorger Hartwig Burgdörfer, „hat uns das Interesse der Menschen an einem Ehrenamt hier bei uns in der Augusta-Kranken-Anstalt.“ Da musste zwar der vorbereitete Kuchen etwas dünner geschnitten werden – aber die Stimmung an diesem Spätnachmittag war hervorragend.

Nicht weniger als 40 Menschen, die sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit interessieren, hatten sich zu einem ersten, noch völlig informellen und zwanglosen Treffen in der Personalcafeteria des Augusta eingefunden. "Wir hatten lediglich mit zehn bis 15 Interessenten gerechnet“, beschreibt Burgdörfer seine Erwartungen. "Nun werden aber über 30 in der nächsten Zeit den einen oder anderen ehrenamtlichen Arbeitsbereich in der Praxis miterleben. Wir verteilen die Termine so zügig wie möglich."

Bei dem Treffen stellten elf "alte Hasen" kurz ihr Arbeitsfeld vor. Das reichte vom Krankenhausfernsehen bis zum Besuchsdienst. Nachdem die ehrenamtliche Leiterin Bärbel Wigge die allgemeinen Bedingungen von der Schweigepflicht bis zur Fahrtkostenerstattung erläutert hatte, wurde die Zeit für persönliche Gespräche und Nachfragen kräftig in Anspruch genommen.

"So herzlich bin ich noch nie empfangen worden“, freute sich eine "neue Ehrenamtliche" beim Abschied. „Ich habe mich hier gleich zu Hause gefühlt." Und so hofft auch Burgdörfers katholischer Seelsorger-Kollege Heinrich Henkst, "dass sich viele Menschen in dieser ökumenischen Tätigkeit für lange Zeit wohl fühlen und dabei dann auch ihre eigene Freude an die Patienten unseres Krankenhauses weitergeben."

"Alle unsere Dienste sind ausgerichtet auf unsere Patientinnen und Patienten“, erklärt Bärbel Wigge. „Wer den uns anvertrauten Menschen Freude bringt, nimmt oft auch selbst diese Freude mit nach Hause" Und sie äußert ihre persönliche große Freude darüber, „dass die örtliche Presse uns mit ihren guten Artikeln im Vorfeld so bereitwillig unterstützt hat."